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Wenn Hunde magnetisch sind ?!?
Zu Beissen und zu FLUCHEN (jawohl, richtig laut und unschön) hat uns beim Umbau ein seltsames Problem gegeben.
Unsere Schmalspurgeleise wurden vor Jahren noch mit den alten FAMA-Stahlgeleise gebaut. Die sehr hässlichen hohen
Schwellen sind nach dem Einschottern nicht mehr so markant erkennbar. Durch Altern des Schwellenbandes
und der Geleise entsteht dann ein sehr realistisches Bild.
Wegen des Umbaus mussten nun die Geleise an einigen Orten neu aufgeschnitten werden. Dies geschah mit
einer kleinen Trennscheibe. Dieser Schnitt ist danach etwa 0.5 mm breit. Eigentlich breit genug um
eine saubere elektische Trennung der Blockabschnitte zu garantieren. Geprüft und für gut befunden
wurde das Ganze mit mit einem akustischen Ohmmeter. Auch nach dem Zusammenstecken mit der Steuerung
und der Kontrolle mit der Software waren alle Blockabschnitte durch die Steuerung klar zu unterscheiden.
Danach wurden die Fahrwege, Brems- und Haltepunkte programmiert. Zuerst noch Gleis reinigen und dann
der grosse Augenblick. Endlich Fahren. Ging wirklich gut, mit bis zu 3 Fahrzeugen. Dann zum
verdienten Bier und spät nach Hause.
Am nächsten Freitag dann Fahrdemo für die Mitglieder die nicht dabei waren. Nichts tat mehr
so wie es eigentlich sollte. Falsche Belegtmeldungen und Schleichfahrten, wie bei einem
hochohmigen Kurzschluss. Alle betroffenen Lötverbundungen, Stecker wurden geprüft. Gleistrennstellen
wurden mit dem feinen Messer nochmals durchstossen. Einige Steckkarten an der Steuerung wurden
auch ausgetauscht. Das Probefahren funktionierte wieder am Abend. Dann ohne Bier spät nach Hause.
Eine Woche darauf ein dutzend problemlose Fahrten. Dann wieder das gleiche Problem. Und somit wären
wir beim gross geschriebenen Wort aus der ersten Zeile des Artikels. Wo ist der ver... Hund begraben?
Igendwann findet man danach wieder zur Ruhe und Überlegung.
Tests mit gleismeldenden Achsen ergeben, dass das Problem bei den Gleistrennungen liegen muss.
Also wieder durchstossen mit dem Messer, ausmessen, Test fahren. Das Ganze wieder 5-6 Mal,
und danach wieder die gleiche Störung. Immerhin, der Ort des Problems ist lokalisiert.
Was geschieht in den Fugen beim Fahren? Viel Licht und eine ganz grosse Lupe bringen dann die
Ursache zu Tage. Durch das Aufschneiden der Geleise entstehen viel sehr kleine Stahlspäne
die ins Gleisbett fallen. Die verwendeten FAMA/Roco-Loks haben alle noch Magnete die das
Reibungsgewicht erhöhen. Bei der Überfahrt der Trennstellen haben nun diese Magnete die
feinen Späne aus dem Gleisbett magnetisiert und in die Fuge zwischen die Stahlgleise gezogen.
Das Ganze sieht dann wie der Versuch des Physiklehres mit den Eisenpänen auf dem Papier
aus. Drei, vier Späne in Reihe, die die Lücke schliessen, reichen aus um eine falsche
Belegtmeldung zu erzeugen. Das neuerliche Durchstossen der Fuge war somit nur eine
temporäre Lösung.
Schlussendlich nach dem gründlichen Saugen des Gleisbetts, ein verdientes Bier und spät nach Hause.
Laufende Arbeiten
Die Steinfabrik, an der Pablo arbeitet, hat nochmals eine neue Front erhalten. Pablo war nicht ganz
zufrieden damit und hat sie ersetzt. Das Dach dazu ist fertig, das Vordach auch. Die hoch detaillierten
Hänger dazu wurden von Ritchie geliefert. Nach dem Malen der Fronten kann das Verglasen beginnen.
Renato detailliert und malt am linken Flügel des Bahnhofs. Eine sehr niffelige Arbeit, die viel
Zeit frisst. Die Fortschritte sind aber beachtlich.
Alfred hat während der Hitzetage verständlicherweise pausiert. Nun arbeitet er aber zusammen mit Hans am Ersatz
der defekten Bahnhofslampen.
Bis zu den Besuchtagen im Winter möchten wir nun noch die Landschaftslücken füllen und mindestens begrasen.
Weitere Informationen
Die schematischen Gleispläne der Normalspur und der Schmalspur sind aufgearbeitet und konnen hier
als PDF-Download bezogen werden. (Achtung die Normalspur hat ein sehr grosses Format)
Normalspur zum Download hier.
Schmalspur zum Download hier.
"ALTE" News
Die nicht mehr aktuellen "ALTEN" News können immer noch in der Tabelle des About-Buttons
abgerufen werden. Der Inhalt hat aber nur historischen Wert.
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