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Termin GV:
19. März 2010
Details folgen mit schriftlicher Enladung.
Besten Dank an unsere Gäste bei den
Tagen der offenen Tür 2009 !
Unsere Ängste, dass doch noch etwas schiefgehen könnte mit der Steuerung während
der vier Besuchstage, haben sich nicht bewahrheitet. Alles, zumindest fast alles,
hat so funktioniert wie wir uns dies gewünscht haben.
Obwohl noch vor den Vorführungen noch etwa 50 Weichenantriebe revidiert, geschmiert
und justiert wurden, sind uns während der Vorführungen 6 Antriebe ausgefallen.
Die Behebung der Probleme kostete meist wenig Zeit. Die "Komplimente" mit Aussagen wie
"Betrieb genau wie bei den SBB" liessen nicht auf sich warten. Wir können das
Ganze jedoch etwas lockerer angehen.
Somit möchten wir noch unsere Gastfahrzeuge etwas näher vorstellen. Die beiden
Triebwagen der BLS ABDe 4/8 sowie der ABDZe 4/6 (Pharao) wurden uns von
Hans Lei zur Verfügung gestellt. Beide Fahrzeuge sind als Bausätze für den
Eigenbau bei Hans Lei erhältlich. Der Betrieb war für uns nicht ganz einfach, denn diese
Fahrzeuge enthalten grosse Stützkondensatoren. Diese bewirken einen sauberen gleichmässigen
Lauf bei unsicherer Stromversorgung. Der Nachteil liegt darin, dass sie uns mit ihren langen
Bremswegen oft beim Anhalten in den nächsten Block überrutschten.
Ein Bremsen durch eine Gegenspannung wurde nicht vorgenommen, da wir nicht
wussten ob und wie die Kondensatoren gegen eine Verpolung geschützt sind.
So wurde beide Fahrzeuge sporadisch als Einzelfahrer auf die Strecke geschickt.
Beide Fahrzeuge waren je fast 3 Stunden unterwegs.
Den Preis für Problemlosigkeit und Zuverlässigkeit verdienen immer wieder die Züge
von Bruno Niederer. An allen vier Fahrtagen sind die zwei braunen Re 4/4 mit
ihrem langen Güterzug aus Eigenbauwagen im Ganzen fast 17 Stunden ohne Störungen
unterwegs. Etwas Radreinigung und ganz wenig Öl reichte hier aus.
Bruno Martys uralte Stangenlok Ce 6/6, die auch unser Plakat zierte, brauchte etwas
mehr Pflege. Alle vier Stunden eine Radreinigung und eine gute Schmierung brachten
die alte Dame wieder in Schwung. Nach vier Fahrtagen vor dem Kohlenzug, ingesamt 11 Stunden,
quietschte und knarzte nichts mehr. Klar brauchen die zwei alten Hermann Allstrommotoren
einiges mehr an Strom, dennoch ist es dieses bald 30jährige Fahrzeug wert
noch immer eingesetzt zu werden.
Ihrer Zeit voraus war die Ae 6/8 von Köbi Neff als sie vor mehr als 20 Jahren bereits
mit 6 Motoren gebaut wurde. Mit den grünen RIC-Wagen der BLS war auch sie fast
16 Stunden leichtfüssig unterwegs. Auch hier waren nur etwas Reinigung und Öl notwendig.
Der Favorit des Web-Redaktors war natürlich die Ae 4/4 mit den grossen Gittern.
Das alte Rohr-Modell ist genau so klotzig, schwer und zuverlässig wie
das Original es seit 60 Jahren ist. Der blau/weisse EW I-Zug war das passende
leichte Anhängsel für diese Lok die fast 17 Stunden unterwegs war.
Etwas überraschend wurde uns nach dem ersten Wochenende von Richi Naef noch ein roter
RM-Pendel und ein alter hölzerner BFe 4/4 mit zwei K2 angeboten. Beide Fahrzeuge
stammen aus der EBT Gruppe die heute auch zur RM gehört. Wir haben beide
Fahrzeuge programmiert und gefahren. Beide waren je 5 Stunden unterwegs.
Der uns bisher unbekannte BFe muss vermutlich auch zwischen Summiswald und Wasen
unterwegs gewesen sein, ein Besucher bezeichnete das Fahrzeug als "Wase-Mareili".
Der rote Pendel (Rohr) war lange im Emmental unterwegs.
Herr Stübi aus Rorschach stellte uns über die Firma Hermann eine Ae 8/8 zur Verfügung
(Rohr). Eine BLS-Vorführung ohne diese Lok wäre fast nicht denkbar. Sie wurde vor
den schwersten Zug aus Metropolitan RIC-Vierachsern mit Speise- und Postwagen gespannt.
Um die Lok nicht über Gebühr zu strapazieren haben wir sie während des dritten Tages
mit einer BLS Re 4/4 ersetzt. Nach einem ausgiebigen Service ging die Lok mit vielem
Dank zurück an Hermann. Da steht sie nun bereit für einen Verkauf.
Eine weitere Lok von Hermann war die Ae 3/6' die absolut jungfräulich noch ohne
Nummer und Beschriftung unterwegs war. Es handelte sich um das erste Produktionsmuster
des neuesten Hermann Produkts. Absolut problemlos und zugkräftig fuhr sie ihre
Runden vor unserem neuen Holcim Kohlenzug. Hier wurde als Austauschlok auch eine
BLS Re 4/4 eingesetzt.
Wir möchten uns bei den Fahrzeugsponsoren bedanken, unsere Gäste schätzten den
Auftritt der Loks und Wagen. Es wurde viel fotografiert und gefilmt.
Natürlich waren auch Fahrzeuge von Clubmitgliedern unterwegs. Als moderne BLS Komposition
eine Re 465 in blau mit einem blauen EW IV Zug.
Auch Kompositionen der SBB die auf BLS Strecken anzutreffen sind, wurden gezeigt.
Ein schwerer Kesselzug mit Re 10/10 Cargo war zwei Tage unterwegs. Die rote
Re 460 Üetliberg mit grauen RICs, der neu erstellte Re 4/4' Pendel sind alle
4 Tage gefahren.
Die Grenze eines vernünftigen übersichtlichen Betriebes auf unseren Anlage liegt
bei 12 Zügen. So konnten wir, die Weichenstörungen einmal ausgeklammert,
alle 4 Tage ohne Schäden fahren.
Gute Bilder werden wir noch später publizieren, wenn wir dann die Ausbeute der
Clubmitglieder gesichtet haben.
Sie hören von uns.
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